ungemein(t)

Februar 11, 2015

vielleicht sind die tage gar nicht so lang wie üblich

vielleicht sind es auch keine tage wer weiß das schon

wer weiß was sprache alles anstellen kann um sich selbst zu erhalten

du krümelst deinen sandtaler schlürfst an deinem tee denkst sandtaler tee und weißt es nicht?

sitzt nur da und willst weg und vor allem von allem

was sprache sein könnte also: von allem

und weg ist ja auch nur ein wort

das beruhigt

so?

Februar 10, 2015

auf dem boden wie in den regalen der bibliothek: überall auslegeware.

wie verhält es sich damit? ich sitze derweil am bibrechner und schreibe, verzweifelt nach ansporn suchend:

“auf dem boden wie in den regalen der bibliothek: überall auslegeware.”

aber das ist nur ein wahrnehmungsatz mit dem augenkrampf einer zeichensuche.

wie verhält es sich damit?

verhallt der satz verhalten?

(wann) geht die sprache im kopf wieder los?

ist das ein lebenszeichen oder

vom bleiben

November 18, 2014

warum hat am

anderen wort

ende niemand

die post abge

holt? der gang

zum fach wäre

einladend gew

esen festlich d

ekoriert und m

usikalisch begl

eitet da hätte

es beschwingt

sein können in

den füßen die

dramaturgie k

undenorientie

rt nur das bes

te vom besten

und durchgeh

hend geöffnet

es hätte nur je

mand sein müs

sen

der geht

November 6, 2014

treffen sich zwei lyrische ichs

das eine kommt nicht

das andere erzeugt sich eine welt

um abhängig zu sein

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