skizzierte zeichen

September 28, 2016

anbeilos gemeldet

durch die lösungsmomente

einer gardinenverlorenen zeit

filterfrei rauchende köpfe

die tabakgedanken in zerbrechliches papier rollen als wären sie frei

dann werden feuer gelegt

routinerauschnuschelnd

 

tiefer derweil nickt fußgier in den seitensprungfenstern

der hochrechnungskultur

und in seitenfenstersprüngen spannt durchzugswunsch tiefer derweil

 

‚POLSTERABEND IM EINZUGSGEMÜT‘

 

fern der vom aussterben bedrohte klingelton

am restmorgen spartanischer liebäugelschulen:

 

alles auf anhang!

 

 

so drehen wattezimmerschleifen

musik in ihre beinlose seite

so werden tonhöhen gewendet

zur ab(er)grundwatte zur backgroundtapete

so haben tage noch dünger

ohne aussichtsfrucht

kleiner tod

Februar 12, 2016

warum sollte es nicht so sein, dass todesphantasien, gern auch in f, treue begleiter sein können? mir scheint alles bunter dadurch. der tod kommt nicht vor in der sprechblaskultur. ach, wir kulturgebeutelten, o, wir kulturgeburten, kaum ist sprache, schon ist ich. und ich, was soll das sein? das wir geht dem ich voraus. das ich ist eine ableitung. mir gefällt das. eine ableitung sein. warum nicht? ich brauch diesen quatsch nicht: individuum: im sinne von: autark: bullshit: im sinne von: bullshit

namenlos/lost in name

Februar 4, 2016

hab

als sei es so gewesen

einen tag herausgehoben oder

zwei darin geburt und müde nasen

die vom tod nichts riechen wollen darin

ein anderer satz dessen rhythmus bedeutet

er sei hängebrücke

zwischen

sein

und?

sinn

zischten

anbei zwängekrücke

und gewese über groll und graben und grein

eintagssoll-erfüllt und müder sah men in

in der vorstandsdrüse eingefroren

während ich face to fake die

gesichter herausgehoben

hab

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