ein gedicht

März 24, 2015

reimt sich nicht

von allein

na und?

heute gibt es was für augen und ohren. das auditive moment des gedichts ist leider sehr beschränkt, bzw. ich bin es. deshalb gibt es das ganze hier zusätzlich in lesbarer form:

PDF:

https://sebastianvanroehlek.files.wordpress.com/2011/01/transwort.pdf

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verschwindeln

März 16, 2015

der falsche eindruck zählt

oder so:

ist auftauchen das neue abtauchen

dahinter ließe sich in ruhe schweigen oder was für die wadenmuskulatur tun

also tauchen wir ab das heißt du kommst einfach mit

du hast doch nichts dagegen

stell dir vor dieser post wäre nichts wert (er ist nichts wert) und dennoch liest du ihn ich weiß nicht warum vielleicht aus dem glauben heraus etwas neues in erfahrung bringen zu können oder aus höflichkeit aus langeweile aus einem hang zur selbstverletzung vielleicht aus freude (dann weiß ich auch nicht)

also kurzum: du liest genau ->jetzt<-  genau ->dies<-

und dann?

und dann!

ich weiß nicht was ich mache während du liest

ich weiß es einfach nicht

vielleicht hast du mich in der hand oder ich dich vielleicht ist nur

vielleicht das richtige wort zur richtigen zeit

was bleibt nach dem auftauchen/abtauchen

ich weiß es nicht

du weißt es nicht

und er sie es sind

alle

wortfrei

März 8, 2015

warum sollte – ich meine – warum sollte dieses wort und jenes aus einer anderen zeit stammen und warum nicht es ist wie mit jedem wort ein schon-da-wort und ein schon-da-gebrauch mitten im jetz-gebrauch und jetzt-gebrauch geht vor denn dahinter steckt meine jetzt-intention aber nicht immer natürlich denn für die sprache kann ich nichts fürs sprechen zum teil schon nur ist sprache und sprechen verschieden und gleich zugleich und verschieden ist der urpsrung hinter meiner intention und die intention ist ein erinnern-erinnern an die gewesene bedeutung nur an welche denn ich will ja verstanden werden und verstehen setzt geschichte voraus sonst wäre alles gaghjfkskdjrzkjhk aber auch wenn geschichte mitschwingt und anwesend ist so ist sie doch nicht in allem anwesend was das wort ausmacht es ist vieles ausgemacht im gebrauch und das ist gut so ich kann lernen und manches/vieles verschwindet aus meinem gebrauch denn die gesamtgeschichte der begriffskontext ist zu groß und hebt den gebrauch in schieflage vor allem wenn er bewusst auftaucht da gibt es kein abtauchen und kein pardon aber oft sitze ich da und frage mich warum sollte ich

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