kleiner tod

Februar 12, 2016

warum sollte es nicht so sein, dass todesphantasien, gern auch in f, treue begleiter sein können? mir scheint alles bunter dadurch. der tod kommt nicht vor in der sprechblaskultur. ach, wir kulturgebeutelten, o, wir kulturgeburten, kaum ist sprache, schon ist ich. und ich, was soll das sein? das wir geht dem ich voraus. das ich ist eine ableitung. mir gefällt das. eine ableitung sein. warum nicht? ich brauch diesen quatsch nicht: individuum: im sinne von: autark: bullshit: im sinne von: bullshit

Eine Antwort to “kleiner tod”

  1. rgomringer said

    In Phantasie steckt das Word phainomai, das heißt sich zeigen, in Erscheinung treten. Es ist also die Phantasie in der wir uns wahrnehmen, in Erscheinung treten, im Kantschen Sinne als Erscheinung. Und die Erscheinung ist nicht das Ding-an-sich sie ist vergänglich. Ergo ist der Tod Teil des Lebens, denn was nicht lebt, ist nicht sterblich. Wir sollten öfters an diesen Begleiter denken.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: