monieren

September 23, 2014

der monitor ist zu weit weg, um sinnvolle texte schreiben zu können. er sitzt einem gegenüber wie ein amtsgänger oder ein verwalter, ein sachbearbeiter, man kann die rollenverteilung so schlecht erkennen.

nein, es ist wohl so:  ich muss der amtsgänger sein, denn er ermahnt mich unermüdlich müde durch bloße anwesenheit.

aurfecht sitzt er.nüchtern einschüchternd. ich hingegen hänge mit gekrümmtem rücken, in der hoffnung, dass er mich auch ohne lungenvolumen über die distanz versteht. ich mag’s nicht laut.

und doch:

einem monitor glaub ich kein wort.

und er mir nicht.

da sind wir uns einig.

 

und doch

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