ohrspielung

März 20, 2013

manchmal möchte dieses gedicht begraben sein

dort bei den anderen schriftleichen

die fielen wie hautschuppen

und karger

sein spielbein gelassen baumelnde reliquie

das wär’s! und sein standbein hält einstand und

sand zwischen den zehen: das kitzelt. wie das kitzelt.

dann lächelt das gedicht als wär das meeresrauschen nicht weit und

tausend filme enden im meer.

dann fällt ihm ein: es hat die sprache ihn verlassen als sie er

wachsen war / die laute kommen zum kuchen noch vorbei /

klingeln kurz an / es ginge ihnen gut / diese zeile weiß

es geht ihnen besser / die rücksicht bringe sie in die schuld –

begraben werden

das heißt

ihm bleibt das hören und

hören ist die plazenta der sprache

glaubt es und nährt sich / nährt sich

heißt das

 

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: