wir-kungspfad

Februar 21, 2013

die betten schreien nicht nach uns. wir kommen ihnen immer ungelegen.

und die tage schreien nicht nach uns. wir laufen in ihnen umher wie in einem labyrinth, dessen fallen längst vertraute sind. wir haben sie lieb gewonnen. jede einzelne. das ist ein abfinden mit der ausweglosigkeit. es liegen uns namen schon bereit für jede einzelne falle. dann sind sie ganz bei uns und wir bei ihnen. dann tragen wir sie in unserem schweigen. dann brauchen wir die abgewetzte labyrinthallegorie nicht mehr, so wie wir uns nicht brauchen. wir haben uns durch diese schläfernamen optimal ersetzt.

wir namenschläfer. die betten schreien nicht nach uns. dann liegen sie uns durch in ihrem schweigen.

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