drei

Februar 4, 2012

ein runtergeleierter dreiviertel-takt und nun

uff tata uff tata uff tata ta

 

ein walzer:

mir geht es verpackt in den taschen ein trümmerhaufen ein

schlimmersaufen und nüchtern zwischen denkstühlen sitzend

bleibt mir das kleine pillenschluckschunkeln zum uff ta uff ta uff

 

nach außen tanz ich oder ich stehe auf drei

mit geschlossenen beinen ‚auf drei, meine dauer, auf drei!‘

wir sehen uns auf dem letzten gewicht dahin treibt alles: geschlossen

lethargischer moment / davor zwei schritte (baukasten: links rechts vor  zurück) / ein lächeln dabei als wären es fortschritte als wäre es mehr als ein kreisen ein säuselnder einlauf der gladiatoren

an die eh keiner mehr glaubt die kämpfe sind vollbracht die show ist vorbei die gladiatoren scheißen ein letztes mal ihr gespültes leben in die arena kein forschtritt mehr nur abgesang  was bleibt ist ein leierkastenwalzer

der davon hätte bedichten können

uff blabla uff blabla

doch wenn der walzer verschwände bliebe wohl mehr als der sisyphosglückliche dritte moment einer kurzen ruhe einer dauer ein rändern geschlossen mit sich

verschlossen völlig verschützt

wenn der walzer verschwände

stimmten wir ein:

 

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