superesse

Januar 21, 2012

manchmal. einfach so.

wein in der hand. in die eigene leere starren. gesten lösen sich auf in elementarbewegungen. nicht mehr teilbare monaden. das rauschen des fernsehers verkündet eine letzte spurlüge zufriedenheit. ich mag diese spur nicht (verfolgen. sie verfolgt mich, während die elementarbewegungen zu trägen körpern werden. (jetzt fehlt nur noch die faust, die alles zum erliegen bringt. dann würde jede monade wahrlich zufrieden ruhen. (diese faust fehlt mir. da ist nur eine, eine schwache, eine jener fäuste, die auf den inneren tisch hauen wollen, mit einer wucht, die kurz glücklich macht (bis der schmerz einsetzt. was man vorher schon absehen kann. weshalb man vorher schon absieht davon. dieser schmerz bleibt lieber als langer, liebkosender in den eigenen vier windungen (sonne, mond, und, sterne / norden osten süden westen / himmelhochjauchzend, zu, tode, betrieb / man fühlt sich umsponnen, umklammert und weiß nicht, wie viele feilen nötig wären, einen ausbruch in augenschein zu nehmen (denn augen sind noch letzte bewegungsmelder. würden sie erstarren, wird man blind. sie müssen immer immer in bewegung sein, sonst wird man blind. ich lass mich von meinen augen bewegen. es bleibt noch viel zu sehen (da ist das rauschen. nicht des fernsehers. da ist das rauschen der worte der menschen der liebe. da ist alles noch ganz in großen unnahbaren begriffen verpackt, die entklammert werden wollen. es bleibt noch schönes zu hoffen. der wein schmeckt wieder bewegung.

manchmal. ist es so.

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