vexierblick

Januar 18, 2012

dieses nachtschreiben.

die augen wissen nicht, mit welcher wirklichkeit sie jonglieren sollen. ins innere plustern sie sich. ins äußere. ein schreiben zwischen display und flachatmung. die gedankenmutter schläft fort, winkt nur kurz der amme, mich zu stillen.

wo hört das denken auf? wo fangen die hände an? aber es sind die hände, die denken. sie werden mit eingeplant. an ihnen orientiert sich die möglichkeit, die richtigen worte zu binden. die hände sind das ‚und‘ zwischen jeder bewegung zum wort. die hände sind das. man möchte nur weiter und weiter schreiben.

dochbald schon sitzen die augen im nacken. und drücken. und drücken den restleib zurück in den schlaf.

Eine Antwort to “vexierblick”

  1. fragola said

    stimmt, die hände schlafen selten zuerst ein. bei mir sind es aber meistens weniger die augen als die nerven: da können die hände manchmal minutenlang auf ein paar anschläge warten, nur weil’s räderwerk ein bissl langsamer läuft..

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