vom schenkenwollen

Dezember 11, 2011

heute gegooglet: mit penis klavierspielen.

machmal kommt man nicht drumrum. man will doch gesellschaftsfähig bleiben.

ich habe immer schon irgendwo was gehört oder gesehen. dieser satz erinnert mich an das lied oder jener an einen filmausschnitt. das ist binnen bruchteilen entschieden. nichts besonderes. aber es macht spaß. mein hirn kann noch. ist doch die angst sehr groß, dass es nicht mehr klappt. dass man dasitzt und vergisst. noch wirkt meine vergesslichkeit wie ein „du hast nicht zugehört“. und eigentlich ist es auch keine vergesslichkeit. keine wirkliche.

es ist ein nichtanwesendsein. die kreisel werden von den dingen nicht berührt. aber die kreisel benötigen sämtliche energien. mit ihnen kann man überall blind sein. sie sind reiserobust. sie verlangen volle ausmerzsamkeit.

zwischen dir und deinen gefühlen klappert eine eselsbrücke in die jahre

dann will man anders. sieht schöne sachen in läden, auf den märkten, an der frischen luft. aber nur schauen, nicht berühren. „don’t touch me! you can me not leisten.“ dann muss ich mir die tränen verkneifen. bald ist weihnachten. und da sind menschen, die ich mag und menschen, die ich liebe. wie soll ich ihnen denn eine freude machen können? dabei würde ich es so gern. die kaputten schuhe, mit denen ich seit wochen umherlaufe, müssten ersetzt werden. aber viel lieber möchte ich freude bereiten. das ist mir wichtig. geben. geben.

und doch kein geben. denn man muss ja kein ‚geld‘ geben, um jemandem eine freude zu bereiten. aber was ist der unterschied zwischen freudebereiten und aufdrindlichsein? ich bin in solchen angelegenheiten sehr naiv. da steht man da und denkt sich: nachher ist das unhöflich. eine belästigung. so wie du selbst eine bist. 

nur eine einbildung. das bist du nicht. das bist du nicht. du glaubst es nur, weil die leute sich durch deine haltung zu dir belästigt fühlen. dann ist es auch so. dann und nur dann. iff.

pff. irgendwann werden diese luxusprobleme verschwinden. vielleicht, wenn man es sich leisten kann.

glaubt mir, ich würde Euch die ganze welt schenken wollen.

leider genügt nur für etwas von mir.

Eine Antwort to “vom schenkenwollen”

  1. Um immer besser mit allen Dingen umgehen zu können, ist es der beste Weg sich selbst im Umgang damit zu betrachten und sich einen gewissen Fortgang der Dinge zu wünschen, so wie Sie das tun. Prächtig, weiter so.

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