schwelgen

August 2, 2011

deine bucht ist leer

es gibt nichts zu schweigen

du pinkelst mit dem tod um die wette

die hölle, das sind die anderen.*

wessen hölle bist du

wessen hölle blieb

sie sind nicht mehr

du kennst sie

nicht / ihren gang

nicht / ihren blick

nicht / ihren mund

nicht / nach

dir kein mund / nach

dir kein blick / nach

dir kein gang / nacht

hast du noch fragen

fragst du

schminkst du dich noch mit den worten der versehrten

die dir zuredeten der verzehrten mit den worten derer die selbst nicht wussten wie die sprache nun von einer geschichte in eine neue geschichte gehoben werden soll / gingst vor / dein sisyphos-jojo wandte sich von deiner kinderhand bevor es dich zurückzog / blende :/ dein fleisch ein ostprodukt dein erster  samen ein kind der vereinigung und keiner brach auf und keiner sagte tja / nur die verzerrten waren da mit ihren mündern du hast keine fragen sie haben den rest /

ihre leiber sind der abspann eines verschollenen films hinübergerettet blähen die rückstimmen wie klamme milch die durchhaltedärme sie werden zu jetztschmerzen und zu wäretränen vergossen

mit diesen worten schminkst du dich trauernd ins 21. jahrhundert hinein

weil du noch fragen hast

weil sie dich stumm verfolgen

die hölle:

das bleibst du

allein

*j.p. sartre

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