monieren

September 23, 2014

der monitor ist zu weit weg, um sinnvolle texte schreiben zu können. er sitzt einem gegenüber wie ein amtsgänger oder ein verwalter, ein sachbearbeiter, man kann die rollenverteilung so schlecht erkennen.

nein, es ist wohl so:  ich muss der amtsgänger sein, denn er ermahnt mich unermüdlich müde durch bloße anwesenheit.

aurfecht sitzt er.nüchtern einschüchternd. ich hingegen hänge mit gekrümmtem rücken, in der hoffnung, dass er mich auch ohne lungenvolumen über die distanz versteht. ich mag’s nicht laut.

und doch:

einem monitor glaub ich kein wort.

und er mir nicht.

da sind wir uns einig.

 

und doch

schaumband (griffbereit)

September 7, 2014

.

.

.

möchten sie diese gegenwart streifen?

wir können auch umwege anbieten

ganz nach ihrem geschmack

in drei verschiedenen größen

mit platz für milch

(klingt beinahe nach sex oder kummer

immerhin steht alles parat)

.

.

sie wollen diesen band zeitgenössisch?

wir können auch überweisungen anbieten

(nach ihrem geschmack

In drei verschriebenen plätzen für ->) Milch

sie scheint nach sex oder herzschmerz

schließlich ist alles bereit

.

(den brand zeitgenössischen?

wir bieten auch shuffle-service)

geschmackzeitig als milchraum

es scheint geschlecht oder angst fast

am ende ist alles berührt

 

auflösung

September 4, 2014

auf das ausschweifende nachrücken der kinderschuhe

darauf freue er sich

und kommt in die füße ein knoten

mag sein ein gordischer orgelpunktknoten

‘phrygischer art’

darüber die wanderung durch die akkorde

als gäbe es eine musik

 

ohne abbruch

 

 

blautwerk

September 2, 2014

idee am haken

sonderleblos

(un)gedicht

 

bleibt rührtee

bleibt jahresrückblock

bleibt bleiblau ins blaue hineinwolken

(un)superesse

 

und selbst?

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